Dieser Artikel wurde ursprünglich auf Englisch verfasst und automatisch übersetzt.
Häufige Symptome von Latenz sind eine leichte Verzögerung beim Aufnehmen über das MT 48 in eine DAW oder knackende und knisternde Geräusche. Nachfolgend finden Sie Tipps zur Behebung.
1. Nutzen Sie, wenn möglich, das Direct Monitoring des MT 48. Das MT 48 aktiviert diese Funktion automatisch, kann jedoch durch Drücken der Stummschalttaste oben am Interface deaktiviert werden (was Sie dazu zwingt, den Eingang stattdessen über Ihre DAW zu überwachen). Beim Monitoring über die DAW kann eine leichte Verzögerung auftreten, insbesondere wenn Effekte hinzugefügt werden.
2. Unter Windows können Sie die Puffergröße erhöhen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den MT 48 Agent im Infobereich klicken und „Open Driver Panel“ auswählen. Im Tab „Buffer Size“ können Sie die Samples nach Bedarf anpassen:
- Wenn Sie eine Verzögerung bemerken, versuchen Sie, diese Einstellung zu verringern und testen Sie erneut.
- Wenn Sie Signalqualitätsprobleme (Knacken, Knistern oder Aussetzer) bemerken, versuchen Sie, diese Einstellung zu erhöhen und testen Sie erneut.
Das Ziel ist, einen guten Mittelweg zu finden. 64 oder 128 Samples sollten in den meisten Fällen ein guter Ausgangspunkt sein.
Unter Mac OS werden die Puffer-Einstellungen direkt in den Audio-Einstellungen Ihrer DAW gesteuert.
Nehmen Sie Anpassungen schrittweise vor und testen Sie erneut, um die beste Einstellung zu finden.
3. Unter Mac OS gibt es einen zusätzlichen Sicherheitspuffer. Um darauf zuzugreifen, gehen Sie zu Finder > Programme > Neumann MT 48.
Gehen Sie zum Dropdown-Menü Neumann MT 48 oben links und wählen Sie „Settings“.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen „Safety Buffer“ und starten Sie anschließend neu.
Wann sollte die Latenz angepasst werden?
Kurz gesagt: nach Bedarf. Es gibt keine universelle Einstellung, da jeder Anwendungsfall unterschiedlich ist und mehrere Faktoren die Latenz beeinflussen – die Spezifikationen des Aufnahmecomputers, die Audio-Treibereinstellungen, die Samplingrate und Größe des Projekts sowie laufende Hintergrundprogramme.
Im Allgemeinen ist es nicht ungewöhnlich, die Latenz/Puffergröße während der Aufnahme zu verringern (oder das Direct Monitoring zu nutzen) und die Latenz zu erhöhen, sobald die Aufnahme abgeschlossen ist und der Mischprozess beginnt. Dies liegt daran, dass eine höhere Latenz Ihrem Prozessor mehr Vorlaufzeit gibt, um Audiodaten zu verarbeiten, was besonders nützlich ist, wenn verschiedene Audioeffekt-Plugins eingesetzt werden.
Wenn Probleme weiterhin bestehen, sehen Sie sich unsere Seiten zur Systemoptimierung für weitere Tipps zur Fehlerbehebung an.